Ankunft
Die Maschine, etwa 50 x 70 cm Grundfläche, Gußbett, etwa 80 kg, angenehme Größe, paßt auf einen normalen Arbeitstisch. Sie sieht nicht mehr frisch aus, aber das ist der normale Zustand nach jahrzehntelangem Nicht- Gebrauch.
Die Führungsstäbe und einige Metallteile ohne Brünierung haben Flugrost, der ist aber leicht zu entfernen.
Hinten links der Schaltkasten, weiter links, nicht im Bild, ein Trittschalter.
Auf der Fläche vorn rechts liegt ein Segment- Zahnrad, es gehört zur federunterstützten Spulenhalterung darüber, ein "Hulk" hat den Stift, der es auf der Welle hält, abgeschert. Ist ein Weicheisenstift, in 1 Minute ersetzbar.
Etwas Zubehör gab es auch mit dazu

Der "Tannenbaum", ein Halter für 3 Wickeldraht- Rollen, Rollenduchmesser etwa 60 mm.
Ziemlich stabil, es konnten schon mal Rollen aufgesteckt werden, die einige Kilogramm wogen.

Das Typenschild verrät das Baujahr 1973 und ein Inventurschild den Betrieb, in welchem die WSPE stand: Das Funkwerk Erfurt.
Es fehlt nur der Antriebsmotor.
Es gibt zwei seitliche Rändelschrauben M6 als Halteschrauben- einen schweren Antriebsmotor (ca. 600 W) hielten die aber sicher nicht, zudem muß Platz vorhanden sein, um den Riemen "umwerfen" zu können, wenn eine andere Geschwindigkeit gewünscht ist.
Unter der Maschine, innerhalb eines Metall- Arbeitstisches, wäre möglich, aber dann würde der Antriebsriemen genau vor dem Not- Aus- Taster laufen- eher unwahrscheinlich.
Vielleicht gab es aber auch keinen Motor- in Firmen gab es oft Transmissions- Antriebe, eine Welle mit Riemenrädern durch die gesamte Arbeitshalle, jede Maschine koppelte sich mit einem Antriebsriemen dort an.
Dann wäre nur eine schmale, leichte Kupplung mit den Halteschrauben befestigt, und diese mit dem Trittschalter zu betätigen.
Die Drahtführung
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