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Infradyne- Die Funktion

Der "Infradyne" ist im Prinzip ein Superhet, obwohl E. M. Sargent den Begriff tunlichst vermied- um Patentansprüche von Armstrong nicht zu berühren.

Der "Infradyne" arbeitete jedoch nicht auf den damals üblichen niedrigen ZF- Frequenzen von 150- 150 kHz, sondern mit sehr hohen 3,2, später 3,4 MHz !

Das mag nahezu irrsinnig erscheinen- hatten die damaligen Trioden noch sehr hohe Anoden-/ Gitter- Kapazitäten, die Verstärkung ist also sehr gering zu erwarten.

Aber Sargent versprach sich, genau wie David Grimes mit seinem "Octamonic", eine hohe Trennschärfe und dabei der Beibehaltung einer sehr guten Bandbreite für beste Wiedergabequalität.

Dafür baute Sargent
1. einen 3- stufigen ZF- Verstärker "Infradyne Amplifier 700", eine abgeschlossene Baugruppe.

2. Später dann den "Infradyne- Adapter" für die Nachrüstung fremder Geräte.
3. Zum Schluß gab es die Vorstufen in einer Baugruppe: HF- Baugruppe "Infradyne RF- Amplifier 710" mit den Vorstufen.

 

Die Grundbaugruppe aller "Infradyne", der "Amplifier 700"




Die Grundbaugruppe aller "Infradyne", der "Amplifier 700"



"Infradyne- Adapter" für die Nachrüstung fremder Geräte




Für Nachrüstung fremder Geräte: Der "Infradyne Adapter" aus "Radio" 1926-10


Mit dieser Baugruppe konnten viele Superhets anderer Hersteller nachgerüstet = "infradynisiert" werden ("Infradyning"), es konnten sogar Geradeausempfänger zum Superhet aufgerüstet werden !

Das kann man durchaus eine sehr innovative Idee nennen.

Vorstufen- Baugruppe "Infradyne RF- Amplifier 710 von 1928

Die letzte Variante enthielt dann eine HF- Baugruppe "Infradyne RF- Amplifier 710" mit den Vorstufen.

 


Für die letzte Version des "Infradyne" von 1928: 
Die Vorstufen und Mischtufe in einer BAugruppe: Der "Infradyne RF- Amplifier""Baugruppe Infradyne RF- Amplifier 710",
Bild von D. Bylund

 

 

 

 

 

 

 

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