Edi- Hauptanliegen: Altes Wissen anwenden

Genau das ist das Anliegen meiner Seite.
Ist das überhaupt sinnvoll ?
Ich denke, es ist genau das.
Es ist schon viel zu viel altes Wissen verlorengegangen.
Wir wissen bis heute nicht, wie man einst in Ägypten die Pyramiden baute, wie man 2, 5 Millionen Steine in Kleintransporter- Größe aus einem Steinbruch gewann, transportierte, äußerst präzise -lückenlos paßgerecht- bearbeitete und aufschichtete, die Steine der Kammern sogar 60 - 80 Tonnen schwer, ohne Kräne. In 20 Jahren wären das pro Stein etwa 2 Minuten Bearbeitungszeit, bei 24 Stunden- Arbeitszeit !!!
Selbst die Präzision ist dermaßen hoch, daß man sie als unerreicht betrachten kann- die die Cheops- Pyramide z. B.: Die Nordausrichtung ist unglaublich genau, Abweichung 0,05 bis 0,067 Grad.
Sie ist nicht vierseitig, sondern achtseitig- alle 4 Seiten haben einen kaum sichtbaren, aber exakten "Knick" in der Mitte ! Die Verkleidung aus weißen Kalksteinen war wahrscheinlich gerade, die einst unsichtbare Maßnahme diente wahrscheinlich der Erdbebensicherheit.
Heute, ohne Verkleidung, sind die Knicke sichtbar. Der Knick ist so gering, daß nur der Schattenwurf einer Seite bei einer bestimmten Sonnenposition das sichtbar macht, und es ist wohl nur aus der Höhe erkennbar- es wurde auf alten Flugzeug- Fotos nach dem Weltkrieg entdeckt.
Dies ist auf jeden Fall eine absichtliche Bau- Ausführung gewesen, es ist auf allen 4 Seiten exakt gleich. Das mußte beim Bau bereits also äußerst präzise vermessen worden sein- beim Bau mit Rampen ist das kaum möglich.
Für den Baal- Tempel in Baalbek (Libanon) hat man 3 gewaltige Steine gebrochen, über eine unwegsame Strecke transportiert, exakt bearbeitet, auf 9 m Höhe gebracht und lückenlos in ein Tempelfundament eingebaut (das "Trilithon") jeder Stein 800 Tonnen schwer, schon der Transport ist ein Rätsel, weil selbst auf Baumstämmen als Rollen eigentlich nicht machbar !
Wie dann ???
Schon hier ist zu sehen: Es ist enormes Wissen... verlorengegangen.
Ich finde es äußerst spannend, sich mit altem Wissen zu beschäftigen. Auch mit technischem Wissen des Funks/ Rundfunks.
Zur Anfangszeit des Funks und später des Rundfunks überbrückte man hohe Entfernungen mit Funkensendern, später Röhrensendern, Detektorempfängern, später Audionempfängern, sogar über Kontinente.
Die Schaltungen erscheinen sehr einfach- mit heutigen Mitteln ist es aber schwer, die Ergebnisse nachzuvollziehen.
Für Leute wie mich, Rundfunktechniker, bedeutet das, Geräte so zu bauen, wie man damals baute, und das zu erforschen.
Dabei entstehen z. B. Detektorempfänger und Audiongeräte trotz einfacher Schaltung in der Größe späterer Großsuper.
Gerade bei einigen der letzten Themen: "Octamonic"- , "Infradyne", "Four Circuit- Tuner"- Empfänger... manche "Elektronikfreunde" von heute verurteilen solche Geräte als schlecht funktionierend, oder gleich als nicht- funktionsfähig !
Nur- die Geräte funktionieren einwandfrei, für ihre Zeit oft sogar über Durchschnitt.
Und so ist zu sehen, wie erfinderisch man damals war. Und wieviel Wissen auch dahintersteckte.
Heute ist leider viel Grundlagen- Wissen nicht mehr da, oder die Fähigkeit, dieses Wissen richtig anzuwenden.
Und restaurierte Geräte oder Nachbauten funktionieren dann natürlich schlecht oder gar nicht.
Garade bei den frühen Geräten sind etliche Details zu beachten, so lassen sich die Bauteile der frühen Geräte oft nicht so einfach durch modernere Bauteile ersetzen, sie hatten oft besondere Eigenschaften, spätere Bauteile hatten die nicht mehr, weil nicht mehr nötig, und so wurden sie ohne diese Eigenschaften gebaut.
Zum Beispiel: SAQ und/ oder LW/ MW empfangen
Es gibt Konzepte, die man damals anwandte, und die heute noch verwendet werden, was kaum jemand weiß- etwa Pendelempfänger- Schaltungen in integrierten Schaltkreisen.
Oder Prinzipien, welcher seit 80 bis über 100 Jahren niemand mehr aufgriff, und die man heute, mit besseren Mitteln, realisieren kann.
1. Geradeaus ("Liebenröhre"): Sie können das allererste Verfahren zum
Empfang mit einer gasgefüllten Röhre späterer Bauarten aufgreifen und
optimieren.
2. Geradeaus: ("Armstrong- Pendler") Sie können Pendler im "LINEAREN
Modus" verwenden.
3. Geradeaus: ("Cockaday- Audion") Sie können kombinierte Abstimmung mit
Oberwellen- Kreisen realisieren.
4. Geradeaus: ("Seibt, Lange, Lorenz & Weitere"): Sie können große Anzahlen
von Schwingkreisen verwenden, und diese auf verschiedenste Weisen
koppeln- induktive/ kapazitive Spannungskopplung/ Stromkopplung, lose
bis fest- da gibt es Patente, die nie genutzt wurden (Philips: Variable
Schwingkreise- Kopplung mitttels Glühlampe).
5. Geradeaus ("Nesper"): Sie könnten -mit nur 1 Eingangsschwingkreis- 3 HF-
Stufen + 1 Rückkopplungs- und 1 Audion- Stufe bauen, wobei extrem lose
an den Schwingkreis angekoppelt werden kann, und ebenso lose
rückgekoppelt werden kann.
6. Geradeaus ("Octamonic"): Sie könnten die Eingangsfrequenzen durch eine
Vervielfacherstufe jagen, und die Oberwellen verarbeiten
7. Geradeaus ("Edi- Idee"): Sie können den Eingangsschwingkreis einsparen,
und die Selektion NUR in den Oberwellen durchführen,
M. E. ist es möglich- siehe Fourier. Es hat noch niemand versucht.
8. Geradeaus ("Güte- Vervielfacher": Neudeutsch "Q- Multiplier"): Sie können
MEHRERE Stufen einzeln rückkoppeln, und versuchen, das regelbar zu
machen.
9. Geradeaus ("Mitnahme- Bereich") :Sie können -auch im Geradeaus- Betrieb
-die "Mitnahme"- auf die Spitze treiben, den Punkt fixieren, Störungen beim
Abstimmen ausblenden- das wäre aufwendig, aber machbar- es hat noch
niemand versucht.
10. Geradeaus ("Edi- Idee: Spitzentransistoren"): Sie können eine nicht
dokumentierte Eigenschaft von Spitzentransis nutzen, indem Sie dieRückkopplung fixieren.
11. Superhet ("Edi- Idee Superhet umgekehrt"): Sie können die Superhet-
Funktion umkehren. Es geht, es gab m. W. nur ein einziges Gerät, welches
das ermöglichte- ("Kramolin Selbstwähler"). In den ersten Superhets oft
noch möglich, aber nie mehr genutzt.
Aber es läuft dem Superhet- Prinzip eigentlich zuwider.
Es funktioniert definitiv- aber nach Kramolin hat die Anwendung niemand
mehr versucht.
12. Superhet ("Synchrondemodulation"): Sie können die Synchrondemodulation
verwenden. Erspart Vorstufen- Aufwand. (M. E. nicht besonders
erfolgversprechend).
13. Superhet ("Infradyne"): Se können eine sehr hohe ZF, sowie statt der
Differenz die Summe der Eingangsfrequenzen verwenden.
14. Superhet ("Einbereichsempfänger"): Sie können eine hohe ZF verwenden,
und den Eingangsschwingkreis einsparen.
14 Punkte !
Das ist noch längst nicht alles zum Thema "Empfang von Sendern in den AM- Bereichen von VLF bis LW/ MW".
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