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Aufbau und Fertigstellung


Drehkondensator mit Grundplatte eingebaut und Schwenk- Spulenhalter mit Stütze aus Miramid



In die Schwenk- Spulenhalter- Stütze habe ich M3- Gewinde geschnitten. Stütze für den Schwenk- Spulenhalter,  mattschwarz- seidenglänzend lackiert.


 
Gehäuse- Zusammenbau und Anprobe.


Spulenhalter für die feste Spule, hier schon mattschwarz- seidenglänzend lackiert, die Telefonbuchsen habe ich einfach mit Epoxydharz- Kleber eingeklebt. In die Unterseite und Rückseiteseite 2,4 mm Bohrungen gebohrt und M3- Gewinde geschnitten, das geht bei Kunststoff sehr gut, die Gewinde sind für die Befestigung und die Spulenanschlüsse gedacht.

Drehko mit "Zinkpest"
Leider erwies sich der Drehko als "Zinkpest"- infiziert- der Plattenhalter des Rotor ist in der Länge "gewachsen", die Platten stehen in der Mitte korrekt, an den Enden berühren sie sich.
Nach Justage habe ich das hinbekommen, aber eigentlich ist so ein Drehkondensator unbrauchbar.

Die "Zinkpest", das "Wachsen" von Bauteilen - bis hin zum Reißen - ist typisch für sehr alte Teile aus Zinkdruckguß, bedingt durch damals noch geringe Erfahrungen mit dem Grundmaterial.
Sehr bekannt wurde der Effekt bei den alten "Märklin"- Modelleisenbahnen, deren Zinkdruckguß- Karosserien der Lokomotiven rissig wurden und zerfielen.
Auch Drehkondensatoren der Firma SABA litten in den 30er Jahren an der "Zinkpest", SABA stellte dann Ersatz- Drehkondensatoren aus Messing her.

Ich fand einen Anbieter bei Kleinanzeigen, der VE301- Drehkos anbot, kontaktierte ihn, und bekam sehr schnell die Drehkos- einen Tag später waren sie bereits da (Danke an Herrn O. L.)


3 neu erworbene Drehkos.
Einer der erworbenen Drehkos mit seiner Halterung angepaßt.


Alle Schrauben werden bei mir immer mit etwas Silikonöl eingebaut.


Bau eines Ständer- Fußrahmens aus Profilleisten (Baumarkt), verleimt und zusätzlich verschraubt


Der "Edi-Detektorempfänger" ist fertig !

 

 

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