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Fein- Tuning Primärkreis - Seite 2
(Berechnungen und Grafiken unten)

Endlich- nach 5 Wochen Bauteilwerte- Vorgaben erstellen und händischem  Rechnen, alles  nach der "Versuch und Irrtum- Methode" ("Try and Error"), habe ich die Abstimmcharakteristik des "E207" nachvollziehen können, und auch die hervorragende "weiche" Abstimmcharakteristik des "E207" erreicht.

Wie vorher beschrieben: Obwohl es eigentlich immer die gleichen Prozeduren sind: Keine KI- Berechnungen, die sind zu fehlerlastig !!!

Alle Bilder können durch Rechtsklick/ "Grafik in neuem Tab öffnen" vergrößert werden.

 
Jede Menge vollgekritzelter Zettel, und das sind nur die der letzten 10 Tage !
Foto rechts der Rechenweg: Antenne in Reihe mit einem Antennenverkürzer, wenn dieser nötig ist, und diese "Antennenseite" in Reihe oder Parallel zur "Drehko- Seite", der Reihenschaltung aus Drehko und Drehko- Verkürzer, wenn dieser nötig ist.
EInen Parallelkondensator (Trimmkondensator) brauche ich nicht anzuwenden.
Unten dann die Ergebnisse der Frequenzberechnung aus den Unduktivitäts- Abstufungen und den Drehko- Werten, welche die Spule "sieht", und die Wellenlänge in Meter, beides berechnet mit zwei Online- Rechenprogrammen.

Es ist mathematisch mit EINER Formel machbar, welche die Bauelemente- Dimensionierung für die gewünschte Abstimmcharakteristik errechnet.
So kann man die gewünschte Abstimmcharakteristik und einige Eckwerte (Bauteile, die verwendet werden MÜSSEN, wie hier die Drehkondensatoren- Kapazitäten als einzig vorgebbare Werte),  vorgeben, und das Programm rechnet die Bauteilwerte aus, die genau die gewünschte Abstimmcharakteristik ergeben- Breite der Empfangsbereiche, Anschluß/ Überlappungen, Anstieg, Kurvenform.
Ausgabewerte wären dann die Induktivitäten/ Abstufungen und die nötigen Kapazitäten.

Allerdings wäre das eine Formel, die nur für diese EINE Anwendung gedacht wäre- ein Primärkreis mit 4 Wechselspulen, feste Drehkondensator- Banken beachtlicher Größe, große Spulen, sowie die notwendigen Bauteilwerte für "Verkürzer" = Padding- Kondensatoren und ggf- Trimmkondensatoren (Parallelkondensatoren) zur Trimmung der Grafik. Natürlich sind eben die Werte immer für die beiden Modi "Kurz" und "Lang" zu errechnen.
Erschwerend kommt hinzu, daß nicht für jeden Unterbereich ein eigener Kondensatorensatz bestimmt werden kann, sondern nur die Eckwerte eines Bereichs und dazwischen 2 Unterbereiche. Das sind für "Kurz" und "Lang" 1 oder 2 Kondensatoren, eventuell 3.

Eine entsprechendes Programm habe ich erstellt- die Genauigkeit ist aber sehr von den Gegebenheiten abhängig, die eingegeben werden - die Formel rechnet korrekt, setzt aber eine Abstimmcharakteristik voraus, wie sie der "E207" verwendet, also nicht wirklich universell, sie kann aber für andere Bereichsaufteilungen und zum Feinabstimmen Verwendung finden.


Ich habe es nun so hinbekommen, das sieht schon ansprechend aus.


Grafik nach Originaltabelle, und  Edi- Rekonstruktion v9.

Die S- Kurve des Originals ist erreicht, die "Zwischenräume" des Originals, die ich als "nicht beabsichtigt", evtl. durch Meßfehler oder unzulässige Rundung entstanden, einschätze, sind beseitigt.

Ich denke, viel besser geht es kaum noch, geringe Ungenauigkeiten und Abweichungen von der idealen, "weichen" Kurvenform gehen ohnehin in den Bauteiltoleranzen unter.

Die Grafik meiner Rekonstruktion -aus einer Excel- Tabelle- ist außerdem "gnadenlos genau", die Originaltabelle enthielt auffällig "gerade" Werte, wahrscheinlich, wie vermutet, sehr stark gerundet- das kann jedoch schon an der Genauigkeit der Ablesung der Skalen liegen- die Sekundär- Wellenlängen- Rundskale des "E207" mit 16 cm Durchmesser gab die letzten Stellen gar nicht her.

Die "Zwischenräume" zwischen den "Kurz" und "Lang"- Empfangsbereichen, wenn sie überhaupt existierten oder nur durch Toleranzen oder unzulässige Aufrundung entstanden, waren kaum relevant, weil man üblicherweise eine Frequenz möglichst nicht an den Rändern eines Bereichs einstellt, sondern eher im günstig einstellbaren Bereich im Abstand zu den Rändern, es gab beim "E207" dafür einen Feinsteller ("Vernier" mit Mittenmarkierung.

Hier also die letzten Berechnungsergebnisse.







Im Bereich der Spule III gibt es noch eine leichte Verbreiterung des "Lang"- Bandes (blau),
da müßten die Kondensatoren- und Induktivitäts- Abstufungs- Werte für beide Bänder feingetunt werden, die geringe Differenz geht jedoch schon in den Bauteiletoleranzen unter, wenn man diese nicht extrem gering ansetzen möchte.
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Hier die Excel- Tabelle mit den eingetragenen Wellenlängen.

 

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